Der Tante EMMA-Laden ist wieder da

Die gute alte- liebe Tante Emma war ein kleines Einzelhandelsgeschäft, in dem es Waren des täglichen Bedarfs zu kaufen gab „Der kleine Laden um die Ecke″ liebevoll auch Tante Emma genannt. Manchem Kunden der Tante Emma Läden werden Bilder aus der eigenen Jugend erscheinen und in Erinnerungen schwelgen. Denn dort wurde das Taschengeld sofort ausgegeben, im Kaufmannsladen gegenüber bei Tante Emma und in Lutscher oder Brause umgewandelt wurde. Ich habe mir früher dort jeden Morgen ( wenn noch Taschengeld übrig war ) mein geliebtes Mohrenkopfbrötchen gekauft, war das lecker. Könnte ich mir zwar heute auch selber machen, aber irgendwie schmeckt es dann doch anders !

Damals wann war der Tante-Emma-Laden zugleich ein zentraler Treffpunkt im Stadtviertel. Es wurde Getratsch, dass neueste erzählt, auch schon mal ein Käffchen -oder Bierchen getrunken, denn viele Tante Emma Läden besaßen zugleich eine Schankkonzession. Kein Kunde musste entlang der Regale laufen, nein früher wurden sie an der Theke bedient. Was darf´s sein? So lautete stets die freundliche Frage der Verkäuferin! In den 1980er Jahren wurden die klassischen Tante-Emma-Läden in Deutschland von großen Einzelhandelsketten ( heute nennt man sie Discounter ) abgelöst!

 Tante Emma ist wieder da

und liegt in der heutigen Zeit wieder voll im Trend. Denn weil es sich ohne Nahversorgung sich vor allem für ältere Mitbürger schlecht aushalten lässt, stehen die Tante-Emma-Läden vor einem furiosen Comeback . Was die Preise angeht, kann der Tante-Emma-Laden mit den Discountern mithalten, sodass sie problemlos weiter bestehen können, denn moderner Einkauf machst möglich. Durchschnittlich gibt jeder Kunde pro Tag dort ca 10 € aus.

 

Fazit

In Weilburg habe ich mal einen nachgestellten Tante Emma Laden gesehen leider keine Kamera dabei gehabt  da wäre ich am liebsten sofort einkaufen gegangen.Sobald ich mal auf´s Land fahre und einen sehe, halte ich auf jeden Fall an und gehe rein.