Paradiesvogelblume Strelitzie

 Die Paradiesvogelblume  Strelitzie stammt aus dem südlichen Afrika und gehört zur Familie der Bananengewächse,  sie umfasst fünf Arten, von denen bei uns die Paradiesvogelblume mit ihren beeindruckenden orange-leuchtendblauen Blüten als exotische Topf- und Kübelpflanze gehalten wird. Strelitzien sind wunderschöne Pflanzen, die einem Vogel ähneln finde ich, die Blüte erinnert an einen Kranich oder Papagei deshalb nenne ich sie auch Papageienblume.

Das erste mal habe ich sie auf den Kanaren gesehen,wo sie weit verbreitet sind und die Strelitzie zwischen Bananen gezüchtet wird. Auf Grund ihres spektakulären Aussehen werden Strelitzien heute allerdings vielerorts gezüchtet.

Ihren Namen: Strelitzie erhielten sie zu Ehren von Prinzessin Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, der Ehefrau des englischen König Georg III. Erstmals wurde die Pflanze im 18. Jahrhundert von Afrika nach England gebracht, 1818 kam die erste Strelizie von England nach Deutschland, wo sie vier Jahre später erblühte.  Ihre Blütezeit ist von März bis September, dann zeigt sie ihre eindrucksvollen Blüten die bis zu 15 cm groß werden können.

 Die Blüten unterscheiden sich bei den Strelitzien Arten in deren Größe und der Farbausprägung. Des weiteren sind nicht alle Blüten wie bei der Strelizia reginae an einem langen Blütenstiel, sondern entspringen bei einigen direkt an den Blattachsen. Im Kopf der Pflanze befinden sich 2-4 Blüten (Orange-Blau).

Strelitzia-Arten sind große, ausdauernde krautige Pflanzen. Allen Arten bilden mit verzweigten Rhizomen Horste, drei Arten wachsen baumartig (Strelitzia nicolai, Strelitzia alba und Strelitzia caudata) und zwei Arten bilden keinen Stamm. Selten verzweigen sie sich dichotom. Die wechselständig und zweizeilig angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die großen und einfachen Blattspreiten sind ganzrandig.

Der seitenständig auf einem mehr oder weniger langen Blütenstandsschaft stehende Blütenstand wird teilweise von einem kahnförmigen Hochblatt umhüllt. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind dreizählig. In zwei Kreisen stehen jeweils drei Blütenhüllblätter. Von den drei Blütenhüllbättern des äußeren Kreises ist das mittlere kleiner als die seitlichen. Von den inneren drei Blütenhüllblättern sind zwei groß, leuchtend gefärbt und pfeilartig verwachsen; sie umhüllen Griffel und Staubblätter. Das dritte Blütenhüllblatt ist klein. Es sind fünf fertile Staubblätter vorhanden, das ursprünglich sechste fehlt. Wikipedia

 

Auch als Schnittblume ist die Strelitzie sehr begehrt, da sie bis zu drei Wochen lang auch in der Vase blüht. Allerdings muss man dort darauf achten, dass man den zweiten und dritten Blüten sanfte „Geburtshilfe“ leistet, indem man das Kahnblatt vorsichtig öffnet.  Strelitzien eignen sich als Akzent für große und repräsentative Gestecke, aber auch alleine oder in kleinen Sets stehend  sind Strelitzien ein attraktiver Blickfang.

Fotos © FEMINAE